Barra do Garças - Mato Grosso
Barra do Garças ist eine brasilianische Kleinstadt im Bundesstaat Mato Grosso, etwa 507 km von Cuiabá entfernt. Sie befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 318 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat etwa 55.000 Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasst inklusive ländlicher Räume 8761,38 km² (entspricht etwa der dreifachen Größe Luxemburgs).
Barra do Garças ist für den Tourismus prädestiniert. Es gibt dort paradiesische
Strände im Juni, Juli und August, wenn im übrigen Südbrasilien Winter ist, dank
zahlreicher Thermalquellen wie sie aus Caldas Novas bekannt sind. Für Mythen interessierte Touristen finden in Alto
Paraíso im Gebirge Serra
do Roncador (übersetzt etwa: Gebirge des Schnarchenden) ihr Mekka.
Ein gewisser Colonel Fawcet, der im Gebirge Serra do Roncador nach der flüchtenden Zivilisation des untergegangenen Atlantis suchte, soll dort verschwunden sein. Die Legenden erzählen, dass das geflüchtete Volk der Atlantiden (andere erzählen, es seien nicht die Atlantiden, sondern Außerirdische) nicht nur dort existiere, sondern unterirdische Städte besitze, deren Eingänge auf den Kämmen des Gebirges lägen. Das Hauptportal ist demnach eine Lagune, die mit kristallinem Wasser angefüllt ist. Um die Städte zu erreichen, müsse man in diese Lagune eintauchen. Ein anderer Zugang bestünde bei einem kristallinen, perfekt runden und transparenten Felsen, der etwa zehn Meter Durchmesser hat. Die Vorgänger
der Xavante-Indianer scherzten über
diesen Felsen, sie könnten sich in seinen spiegelnden Flächen sehen wie in einem
Spiegellabyrinth
eines Vergnügungsparks.
Barra do Garças ist Ihr erstes Reiseziel auf dem Weg zu den Reservaten der Xavantes- und Waurá-(Xingu)-Indianer in Canarana, wo Sie eine Nacht im Hotel verbringen werden. Die Texte und Fotos auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt: |
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