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Gut zu wissen ...

Chapada dos Guimarães ...

Schluchten, Tafelberge, Höhlen, Flüsse und Wasserfälle sind Teil dieser beeindruckenden Landschaft


Die Stadt Chapada liegt 70 km nördlich von Cuiabá und hat etwa 16.000 Einwohner. Chapada dos Guimarães ist eine felsige Hochebene auf 836 Meter Höhe. Schluchten, Tafelberge, Höhlen, Flüsse und Wasserfälle sind Teil dieser beeindruckenden Landschaft. Nach dem Amazonasgebiet im Norden des Bundesstaates Mato Grosso sowie dem Pantanal ist die Chapada das dritte Ökosystem in dieser Region, was weltweit einmalig ist.

Der Véu-da-Noiva-Wasserfall ist mit fast 96 Meter der größte Wasserfall. Eine Attraktion ist auch der Aussichtspunkt Mirante, von wo man einen schönen Blick über die Landschaft hat. Mirante ist gleichzeitig der geographische Mittelpunkt Südamerikas. Im Erholungsgebiet von Salgadeira fließen mehrere Flüsse zusammen, kleine Wasserfälle bilden Becken, in denen man ein Bad nehmen kann. Zur Vegetation gehören der Jacaranda-Baum (Palisanderholz), vielfarbige Orchideen und Lilien. Für weitere Farbtupfer in der Landschaft sorgen langschnäbelige Tukane und Aras.

 

Auf dem Weg zu dem Ort Chapada dos Guimarães kommt man vorbei am Portal do lnferno (Tor der Hölle), dessen Abgrund 100 Meter tief ist. Die Gestein-Formationen erinnern an amerikanische Canyons. In dem netten Ort steht Santa Anna dos Sacramentos, eine 200 Jahre alte Kapelle, das letzte Denkmal in der Region aus der Zeit des Barocks. Gelegen an einem Punkt, der von den atlantischen und pazifischen Ozeanen gleichermaßen entfernt liegt, wurde die Region von den Paleo-Indianern während ihrer Wanderung durch Südamerika durchquert. Dies belegen sehr bekannte archäologische Funde. Aus diesen majestätischsten Felsenanordnungen entstammen die Quellen von den verschiedenen Flüssen. Über viele Wasserfälle in den schroffen Gebirgslandschaften.


Eine Tour nach Chapada dos Guimarães ist mit unseren im Anschluß jeder Pantanal-Tour buchbar oder siehe unter Tour 12.