Fallback Image
Gut zu wissen ...

Tourismus



Grundsätzlich möchten wir festhalten, dass wir in unserer Beschreibung von der Gesamtfläche des Pantanal sprechen - also staatsübergreifend, das heisst: dem Pantanal von Mato Grosso inklusive Mato Grosso do Sul und bei den allgemeingültigen Beschreibungen auch landesübergreifend: auf den Teil von Argentinien, Paraguay und Bolivien.

Von den 120.000 Touristen, die das Pantanal pro Jahr wegen seiner Naturschönheiten besuchen (in diesem Fall Mato Grosso und Mato Grosso do Sul), sind 70 % Ausländer: Deutsche, Schweizer, Spanier, in der Mehrzahl, welche die Fauna und Flora dieses ökologischen Sanktuariums kennen- lernen wollen. Die Mehrzahl dieser ausländischen Touristen wird von Reiseagenturen in ihren Heimatländern angeworben. Die Nachfrage stieg gleich nach der "ECO-92", als Naturschützer und Adepten des Ökotourismus auf Brasilien aufmerksam geworden waren. Mit steigender Tendenz wird heute von diesen ausländischen Gästen, neben den eher traditionellen touristischen Zielen Brasiliens, wie Rio, Bahia und Iguaçú, das Pantanal in ihr Rundreise-Programm aufgenommen. Vom Bundesstaat Mato Grosso do Sul liegen Zahlen vor, die belegen, dass der dortige Teil des Pantanal, (er ist kleiner als der Teil von Nord-Mato-Grosso), auf eine Jahresbilanz von USD 60 Millionen Umsatz kommt - der gesamte Tourismus in diesem Bundesstaat liegt bei USD 100 Millionen! Die Aufenthaltsdauer eines Besuchers im Pantanal liegt durchschnittlich bei 5 Tagen - eine Zahl, die zweieinhalbfach höher liegt als zum Beispiel bei einem Besuch von Foz do Iguaçú. Die Ausgaben pro Kopf eines ausländischen Touristen liegen um USD 250 - das ist fast das Dreifache von dem, was der Gast an anderen Zielen durchschnittlich ausgibt - nämlich USD 85.

"Campo Grande" im Südosten, "Corumbá" im Südwesten und "Cuiabá" im Norden, sind die Tore für einen Besuch des Pantanal. Weitgestreute Lodges können kleinen Gruppen von Besuchern eine sehr simple touristische Infrastruktur bieten, die im allgemeinen mit der Struktur von Amazonas-Lodges nicht verglichen werden kann - deshalb empfehlen wir auch nur wenige, die im Vergleich mit den anderen Pantanal-Lodges, zu den Spitzenunterkünften in dieser Region gehören. Dass sie trotzdem nur für kleine Gruppen Platz bieten, geschieht auch aus Rücksichtnahme auf die geschützte Fauna.

 

 

Nördliches Pantanal
Es entspricht einem Drittel der gesamten Pantanal-Fläche, während auf den Süden etwa zwei Drittel entfallen. Und wir möchten betonen, dass wir nicht unbedingt dem südlichen Pantanal den Vorzug geben möchten. Im Gegenteil: das Nord-Pantanal ist weniger überlaufen - das haben auch die Tiere schon bemerkt. Wir ziehen, alles in allem, das Nord-Pantanal für unsere Empfehlungen vor, auch deshalb, weil wir hier mit Kennern des Metiers arbeiten können, die sich etwas für ihre Gäste einfallen lassen, das heisst, kreative individuelle Tourkombinationen zusammenzustellen. Darüber hinaus haben sich die Lodges, mit denen wir arbeiten, auf ausländische Gäste spezialisiert und nehmen keine einheimischen Touristen oder Angler auf, durch deren uneinsichtiges, lärmendes Verhalten sich andere Besucher gestört fühlen könnten, (was vor dieser Regelung leider zu Reklamationen führte).

Das bedeutendste und am besten infrastrukturierte Eingangstor zum Nord-Pantanal ist die Hauptstadt Cuiabá, welche Sie von allen Städten Brasiliens aus anfliegen können. Obwohl noch 100 km vom Pantanal entfernt, gibt es hier alle möglichen Transportmittel, um bequem und schnell hinzukommen.

Wenn Ihnen ein Programm im Tierparadies Pantanal vorschwebt, dann sprechen Sie bald mit uns, damit wir Ihre Lodge reservieren können!

Gepäck
Hier im Pantanal können Sie nichts einkaufen, deshalb kommen Sie bitte gut vorbereitet: Da Ihr Aufenthalt wahrscheinlich in die Ebbe/Trockenzeit - zwischen Mai bis Oktober fallen wird - stimmen Sie Ihre Kleidung auf warme Tage und recht kühle Nächte ab. Lange Hosen und langärmlige Hemden und Blusen sind ein wirkungsvoller Schutz gegen Moskitos. Keine Angst: sie plagen einen in dieser Zeit nicht allzu sehr! Als gutes Mittel zum Einreiben empfehlen wir "Repelex" (in jeder Drogerie in Brasilien erhältlich). Eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz, eine Sonnenbrille, leichte, Regenabweisende Kleidung, Turnschuhe oder leichte Stiefel, einen Pullover für kühle Abende - damit wären Sie bereits bestens gerüstet. Ein Fernglas, eine starke Taschenlampe und einen Reisewecker, um vor Sonnenaufgang aufstehen zu können, wären eine nützliche Ergänzung. Und vergessen Sie nicht, Ihre Kamera mit einem Teleobjektiv auszurüsten: 300 mm reichen aus, um an die nicht allzu scheuen Tiere bildfüllend ranzukommen.