FaunaAmphibien und WirbelloseFrösche und Kröten sind besonders zahlreich, durch die grossen Wassermengen in dieser Region. Und die Gruppe der Insekten fällt dem Besucher besonders durch ihre Farben und Formen auf: zerbrechlich erscheinende, wie filigrane Libellen (Libelulas), exotische Schmetterlinge (Borboletas), riesige Nachtfalter (Mari- posas), Ameisen (Formigas) in verschiedenen Grössen. Eine Unzahl blutsaugender Moskitos und anderer stechender Insekten, machen dem unvorbereiteten Besucher allerdings manchmal das Leben schwer. Muscheln, wie zum Beispiel die Caramujo-Aruá, beliebte Speise der Kaimane und besonders des Gavião-Caramujeiro (Muscheln fressende Falkenart), findet man im Überfluss an den Seeufern. Ihre rosafarbenen Ei-Ketten sind an die Stengel der Wasserpflanzen geklebt.Kaimane
Heute ist dieses Problem endlich gelöst. Darüber hinaus hat das Brasilianische Institut für Umwelt (IBAMA) die Genehmigung zur Züchtung von Kaimanen in Gehegen erteilt. Jetzt können sowohl ihr Fleisch als auch ihre Häute - mit Züchtungs-Zertifikat - in den Handel gebracht werden. Solange es allerdings Abnehmer für Produkte gibt, die von Wildtieren stammen, solange wird es auch Jäger geben, die solche Tiere abschiessen. Eine Möglichkeit, solche illegale Jagd und den entsprechenden Handel mit lebenden Tieren oder deren Körperteilen, Fellen, Federn oder Häuten zu unterbinden, besteht darin, sie den Behörden zu melden. Hier die Homepage zur Kontaktaufnahme: www.renctas.org Piranhas
Viele Leute glauben, dass diese Raubfische einfach so Personen angreifen, um sie dann mit ihren spitzen Zähnen zu zerstückeln und zu verschlingen. In Wirklichkeit ist "Piranha" ein genetischer Name für verschiedene fleischfressende Spezies des Süsswassers, welche normaler- weise in seichten und ruhigen Gewässern leben, unterhalb der aquatischen Vegetation. Sie greifen kaum grössere Tiere an, es sei denn, sie bluten aus offenen Wunden oder dringen in ihr Territorium ein. Extrem gefrässig, können sie in einem solchen Fall auch ein grosses Beutetier in wenigen Minuten zerfleischen, denn sie stürzen sich dann in grossen Konzentrationen auf die ahnungslose Beute. Man sollte grundsätzlich in stehenden Gewässern des Pantanal nicht baden - nur in Flüssen, von einer Sandbank aus, und sich dort im seichteren Wasser abkühlen - ohne im tieferen Wasser zu schwimmen! Denn es ist schwierig zu sagen, an welchen Stellen sich die Piranhas in grossen Konzentrationen aufhalten, und noch schwieriger, wann man ihr Territorium verletzt. Ein guter Tipp: Im Allgemeinen wissen die Bewohner der jeweiligen Gegend am besten Bescheid, und man sollte sie konsultieren, bevor man zu einem erfrischenden Bad in einen Fluss oder See springt. Der natürliche Feind der Piranhas ist der Kaiman - wo sich Kaimane aufhalten, sind die Piranhas weniger vertreten. Aber das hilft Ihnen wenig, denn sicher trauen Sie den Kaimanen als Badegenossen auch nicht über den Weg - oder? "NINHAL""PIRACEMA" - die Schonzeit der FischeWeiter: Vegetationsformen | Klima | Fauna | Tourismus | Küche | Geschichte | Cuiaba | Chapada |
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