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Tour 5

Jaguar-Safari exklusiv



6 Tage/5 Nächte: Durchführung von Juni - Dezember, ab 2 Personen


Dieses Programm konzentriert sich in erster Linie auf das Aufspüren von freilebenden Jaguaren im Pantanal und der Tierbeobachtung. Sobald Sie einen freilebenden Jaguar in einem angemessenen Zeitraum gesehen und ausreichend beobachten konnten, wird die Tour mit dem Aufspüren und Erleben von anderen Tierarten im Pantanal fortgesetzt (je nach Ihren Wünschen). Das nördliche Pantanal verfügt weltweit über die größte Population von Jaguaren.


Tagesplanung

Unser Vorschlag zur Gestaltung ihres Aufenthaltes:

Sie werden am Flughafen in Cuiabá vn Ihrem/r Reiseleiter/in abgeholt und fahren etwa 110 Kilometer bis nach Poconé auf asphaltierten Straßen. Weiterfahrt zur Pousada Estancia Vitoria, am Kilometerpunkt 38 der Transpantaneira gelegen. Am Nachmittag unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang im nahe gelegenen Galeriewald (2 Aussichtstürme von 18 und 25 Meter Höhe), um hauptsächlich diverse Vogelarten und Brüllaffen aufzuspüren (auch von der Ankunftszeit in der Lodge abhängig). Nach dem Abendessen steht eine Nachtsafari mit Taschenlampen und Scheinwerfern zur Beobachtung von nachtaktiven Tieren auf dem Programm.Vom Boot aus begegnen Sie vielleicht einer Familie von Riesenotter (Pteronura brasiliensis), die hier „ihr Unwesen treiben". Am Nachmittag (je nach Ankunftszeit) wird ein kleiner Ausflug oder Spaziergang im nahe gelegenen Galeriewald durchgeführt. Abendessen in der Lodge. Genießen Sie den Sonnenuntergang und einmaligen Sternenhimmel weit ab von der Zivilisation inmitten des Pantanal. Auf Wunsch erfolgt wird am Abend eine Nachtsafari mit Taschenlampen zum Aufspüren von nachtaktiven Tieren.

Nach dem Frühstück des nächsten Tages erhalten Sie im Rahmen einer kleinen Trekkingtour einen Überblick über die Vielfalt der Vegetation und Tierwelt. Mittagessen in der Lodge. Nach einer Siesta z.B. in der Hängematte haben Sie bei einem Ausritt zu Pferde eine der besten Möglichkeiten, das Pantanal zu erkunden. Rückkehr zur Lodge. Nach dem Abendessen geht es erneut auf Tour um Kaimane und nachtaktive Tiere aufzuspüren.

Sie machen eine Sonnenaufgangstour vor dem Frühstück, um das Erwachen der Tierwelt im Pantanal zu erleben. Nach dem Frühstück werden Sie eine Reittour oder eine Kanutour auf dem Rio Claro unternehmen (individuell nach Ihren Wünschen und Absprache mit dem Reiseleiter). Mittagessen in der Pousada Estancia Vitoria. Im Anschluß fahren Sie entlang der Transpantaneira zum Hotel Porto Jofre oder Camp Porto Jofre (je nach Buchung), Ausgangspunkt der Jaguar-Ausflüge. Am Nachmittag werden Sie in der Umgebung der Lodge einen Ausflug zu Fuß unternehmen, insbesondere kann man nur hier die Viktoria-Seerosen (Victoria regia) bestaunen, am späten Nachmittag ist hier insbesondere auch eine Population von Hyazinth-Aras anzutreffen. Abendessen im Hotel Porto Jofre oder Camp Porto Jofre. Rest des Abends zur freien Verfügung.
Am nächsten Morgen, gegen 5 Uhr Aufstehen zur Sonnenaufgangstour. Erleben Sie das Erwachen der Vogel- und Tierwelt im Pantanal. Ein einmaliges Erlebnis, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine ausgiebige Reittour auf dem Gelände der Lodge.
Frühstück um 5 Uhr. Im Anschluss um 6 Uhr beginnt eine Ganztagestour per Boot tief in den Cerrado hinein, inmitten unberührter Natur, im Gebiet des Rio Tres Irmãos, Rio São Lourenço und Rio Piquiri, um hier Jaguare aufzuspüren. Rückkehr zum Hotel oder Camp zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen wird eine weitere Bootstour von etwa 3 Stunden durchgeführt. Rückkehr zum Hotel oder Camp. Im Anschluss erfolgt auf Wunsch eine kleine Wanderung bzw. Spaziergang auf dem Gelände der Lodge. Abendessen und Übernachtung im Hotel oder Camp. Auf Wunsch wird noch eine Nachtsafari zum Aufspüren von nachtaktiven Tieren durchgeführt.
Frühstück um 5 Uhr. Im Anschluss um 6 Uhr beginnt eine Ganztagestour per Boot tief in den Cerrado hinein, inmitten unberührter Natur, im Gebiet des Rio Tres Irmãos, Rio São Lourenço und Rio Piquiri, um hier Jaguare aufzuspüren. Rückkehr zum Hotel oder Camp zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen wird eine weitere Bootstour von etwa 3 Stunden durchgeführt. Rückkehr zum Hotel oder Camp. Im Anschluss erfolgt auf Wunsch eine kleine Wanderung bzw. Spaziergang auf dem Gelände der Lodge. Abendessen und Übernachtung im Hotel oder Camp. Auf Wunsch wird noch eine Nachtsafari zum Aufspüren von nachtaktiven Tieren durchgeführt.
Frühstück um 5 Uhr. Im Anschluss um 6 Uhr beginnt eine Ganztagestour per Boot tief in den Cerrado hinein, inmitten unberührter Natur, im Gebiet des Rio Tres Irmãos, Rio São Lourenço und Rio Piquiri, um hier Jaguare aufzuspüren. Rückkehr zum Hotel oder Camp zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen wird eine weitere Bootstour von etwa 3 Stunden durchgeführt. Rückkehr zum Hotel oder Camp. Im Anschluss erfolgt auf Wunsch eine kleine Wanderung bzw. Spaziergang auf dem Gelände der Lodge. Abendessen und Übernachtung im Hotel oder Camp. Auf Wunsch wird noch eine Nachtsafari zum Aufspüren von nachtaktiven Tieren durchgeführt.
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Cuiabá. Verlängerungstage sowie Anschlußtouren auf Anfrage jederzeit möglich.
Inclusive
  • 1 Übernachtung in der Pousada Estancia Vitoria
  • 4 Übernachtungen im Hotel Porto Jofre oder Camp Porto Jofre
  • Vollpension
  • 3 Ganztagestouren per Boot ab/an Porto Jofre zur Jaguarsafari und Tierbeobachtung
  • Alle übrigen, oben beschriebenen Ausflüge per Boot und zu Fuß
  • 24-stündigeprivate Betreuung durch kompetente, ausgebildete englisch- bzw. deutschsprachige Reiseleiter (je nach Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung)
  • Alle Transfers in neuwertigen, klimatisierten und versicherten Fahrzeugen (Kleinbus oder Pkw, je nach Anzahl der Teilnehmer).


Exclusive

  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
Portugiesisch: Onça-pintada
Familie: Felidae
Spezies: Panthera onça
Deutsch: Jaguar

Kopf und Körper zwischen 112 und 185 cm – Schwanz zwischen 45 und 75 cm. Er ist dafür bekannt das kräftigste Gebiss aller Wildkatzen zu haben, obwohl seine Grösse nicht die von Löwen oder Tigern erreicht. Nichtdestotrotz beträgt das durchschnittliche Gewicht eines Männchens 103 kg, wobei schon vom Fang über 150 kg schwerer Jaguare im Pantanal berichtet wurde. Der gefleckte Jaguar, auch "Jaguaretê" von den Einheimischen genannt, ist die größte Katzenart Amerikas. Zur Familie gehören acht Untergruppen, die ebenfalls im amerikanischen Kontinent beheimatet sind. Der gefleckte Jaguar tritt auch als schwarze Mutation auf (Melanismus) - man spricht dann von der "Onça preta" oder auch "Pantera-negra", die im Amazonasgebiet häufig ist. In Wahrheit besitzt dieser "Schwärzling" das gleiche Fleckenmuster wie sein hellerer Vetter - je nach Lichteinfall kann man die noch dunkleren schwarzen Flecken, charakteristisch für diese Spezies, zwischen dem etwas helleren Schwarzbraun erkennen.

Der Jaguar ist ein Wanderer – auf der Suche nach Beute legt er in kürzester Zeit bis zu 30 km zurück. Daher erfordert es einige Zeit und Geduld, will man das Tier tagsüber beobachten. Wenn er in einem bestimmten Gebiet ein Tier schlägt, meidet er dieselbe Gegend über lange Zeit. Dieses Verhalten ermöglicht der Natur den Bestand der Beute-Tierart wieder zu ergänzen, bis der Jaguar dann dort wieder zuschlägt. Aus dieser Verhaltensweise folgt auch, dass sein Jagdterritorium sehr groß sein muß. Es geschieht auch nur ausnahmsweise, dass sich zwei Jaguare im gleichen Gebiet aufhalten, es sei denn, während der Paarungszeit, wenn nämlich mehrere Männchen ein Weibchen hofieren.

Der Jaguar ist sowohl tag- als auch nachtaktiv – vor allem ein Einzelgänger, der den Boden als sein Revier vorzieht – aber man hat ihn auch als exzellenten Schwimmer beobachtet, der das Wasser mag. Er zeigt sich auch als guter Kletterer, dem kein Baum zu hoch oder zu schwierig ist. Er bewohnt Dschungel, Cerrados, Sümpfe mit dichtem Dickicht. Seine häufigsten Beutetiere sind: Wasserschweine, Wildschweine (Catetos), Hirsche, Kaimane, Rehwild, Fischotter und Fische. Der Jaguar greift selten Menschen an – und wenn dies einmal geschah, dann kamen die meisten mit dem Leben davon - und das beweist, dass jener "Angriff" wohl eher ein Akt der Verteidigung gewesen sein muss, denn ein gezielter Angriff, sonst hätten die betroffenen Personen gegen die Kraft und Agilität dieser Großkatze nicht die mindeste Chance gehabt. Es ist viel wahrscheinlicher, dass ein Mensch, der sich im Dschungel herumtreibt, nie einen Jaguar zu Gesicht bekommt, als dass dieses Tier ihn angreift.

Der menschliche Geruch ist bereits ein Zeichen von Gefahr für diese Großkatze, und sie entfernt sich noch ehe man sie zu Gesicht bekommt. Der Jaguar steht auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten in Brasilien. Der Hauptgrund dafür ist die Zerstörung der Wälder - aber auch die gnadenlose Jagd trägt direkt zu seiner Eliminierung bei.

Besonderheiten:
Ein männlicher Jaguar kann zwischen 90 und 120 kg wiegen – die Weibchen zwischen 60 und 90 kg. Es gibt Informationen über Exemplare von bis zu 158 kg. Die Tragzeit beträgt 93 bis 105 Tage. Der Wurf liegt zwischen einem und vier Jungen, die bei der Geburt zwischen 700 bis 900 Gramm wiegen. Sie öffnen ihre Augen nach drei, bis manchmal nach 13 Tagen, und werden bis zum fünften bis sechsten Monat gesäugt. Sie bleiben in Obhut der Mutter bis zum zweiten Lebensjahr und erreichen ihre geschlechtliche Reife zwischen zwei und vier Jahren. In Gefangenschaft wurde ein Jaguar 24 Jahre alt. Während der 60er Jahre wurden pro Jahr um die 15.000 Exemplare allein in Amazonien abgeschossen, um den internationalen Pelzmarkt zu beliefern.


Hinweise

Einige Informationen und Hinweise zu ihrem Aufenthalt

Programmänderungen aufgrund von Witterungseinflüssen, aber insbesondere auch abhängig von den Flugzeiten (Ankunft/Abflug) vorbehalten (Reihenfolge der Unterkünfte). Preisänderungen bleiben aus Wechselkurs-, organisatorischen und Sicherheitsgründen ausdrücklich vorbehalten. Eine rechtzeitige Buchung ist erforderlich, da die kleineren Unterkünfte schon Monate im voraus ausgebucht sind.
Gutes Schuhwerk (leichte Wanderschuhe), lange Jeans oder Trekkinghose, Hemd oder Bluse mit langen Ärmeln, T-Shirts und Shirts zum Schlafen, Hut, Mütze oder Kopftuch, Sonnen- und Mückenschutz, Taschenmesser, Taschenlampe, Fernglas. Keine schwarzen Kleider, da schwarz die Mücken anzieht. Sweatshirt, Pullover oder Faserpelz vom Juni bis September, da es abends schon einmal empfindlich kalt werden kann. Gelbfieber-Schutzimpfung dringend empfohlen.
Gelbfieber-Schutzimpfung dringend empfohlen. Das Pantanal ist kein Malariagebiet, eine sogenannte Malaria-Prophylaxe kann sich der Besucher da für diese Region ersparen.

Quicklinks

Weiterführende Informationen und Links

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Geschäftsführung
Günter  Stysch
Inhaber
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  • +55 (65) 1234-5678


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